Kerpen-Horrem, 01.04.2025. Wie können junge Menschen für Berufe in der Green Economy begeistert werden? Das FIT GREEN Projekt, angesiedelt im EkoZet und gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, besuchte das Reallabor des Forschungszentrums Jülich (LLEC). Ziel war es, nachhaltige Technologien hautnah zu erleben und deren Bedeutung für den Strukturwandel im Rheinischen Revier zu diskutieren. Der Austausch mit Expert*innen zeigte vielversprechende Ansätze für eine zukünftige Zusammenarbeit in der Berufsorientierung und im Wissenstransfer.
Der Strukturwandel im Rheinischen Revier bietet große Chancen für eine nachhaltige Zukunft – und erfordert gleichzeitig qualifizierte Fachkräfte, die diesen Wandel aktiv mitgestalten. Im Rahmen des FIT GREEN Projekts besuchte ein Team aus Projektmitgliedern und Mitarbeitern des EkoZet sowie die EkoZet Geschäftsführung das Forschungszentrum Jülich. Dort erhielten sie im Reallabor LLEC (Living Lab Energy Campus) spannende Einblicke in innovative Technologien und praxisnahe Lösungen für klimaneutrale Energiesysteme.
Das FIT GREEN Projekt setzt sich gezielt für die Berufsorientierung im Bereich der Green Economy ein. Es hat das Ziel, junge Menschen für nachhaltigkeitsorientierte Berufe zu begeistern und ihnen eine klare Perspektive für die Arbeitswelt der Zukunft aufzuzeigen. Der Besuch im LLEC bot hierfür eine ideale Gelegenheit, denn das Reallabor erforscht und demonstriert innovative Ansätze für die Energiewende – genau in der Region, die sich im Strukturwandel befindet.
Praxisnahe Einblicke in die Energiewende
Besonders spannend war für die Teilnehmenden, die Transformation hin zu klimaneutralen Energiesystemen hautnah zu erleben. Das LLEC zeigt, wie ökologische Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Benutzerfreundlichkeit miteinander in Einklang gebracht werden können. Vor Ort wurde erfahrbar, wie die Region aktiv den Wandel gestaltet und sich als Modellregion für die Energiewende etabliert.
Nach der Führung durch das Reallabor fand ein intensiver Austausch mit Dr. Martin Wirtz (Wissenschaftskommunikation und Technologietransfer, LLEC Projekt, Forschungszentrum Jülich) statt. Gemeinsam mit Mitgliedern des FIT GREEN Projektteams wurden Möglichkeiten für eine weiterführende Zusammenarbeit ausgelotet – sowohl im Rahmen des EkoZet als auch in der Fachkräfteinitiative FIT GREEN.
Kooperation mit Mehrwert für Forschung und Berufsorientierung
Für das Forschungszentrum Jülich ist das FIT GREEN Projekt besonders interessant, da es Jugendlichen praxisnahe Formate bietet, um die Energiewende, zugrunde liegende Technologien und die damit verbundenen Berufsfelder kennenzulernen. Der direkte Transfer von Forschungsergebnissen in die Bildungsarbeit bietet großes Potenzial: Junge Menschen erhalten nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praxisnahe Impulse für ihre berufliche Zukunft.
Gleichzeitig ist der Austausch über Erkenntnisse aus dem Reallabor sowie Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auch für das FIT GREEN Projekt ein wichtiger Schritt. Das Forschungszentrum Jülich gehört zu den führenden Akteuren, die den Strukturwandel im Rheinischen Revier aktiv mitgestalten. Die enge Zusammenarbeit ermöglicht es, die Herausforderungen und Potenziale der Green Economy greifbar zu machen, Jugendliche für nachhaltige Berufe zu begeistern und praxisorientierte Angebote zur Berufsorientierung weiterzuentwickeln.
Der Austausch zwischen den Partnern wird fortgesetzt, um konkrete gemeinsame Projekte zu entwickeln, die nicht nur den Wissenstransfer stärken, sondern auch dazu beitragen, den Strukturwandel im Rheinischen Revier nachhaltig voranzutreiben.
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