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Pressemitteilungen

Gasheizung nach 2028? Wie geht´s weiter?

Veranstaltungsraum gut gefüllt mit Menschen. Vorne ist ein älterer, großer Mann, mit Brille und kurzen grauen Haaren zu sehen, der einen Vortrag hält, dabei hält er die beiden Hände geöffnet in die Höhe. Es ist ein formelles Ambiente vor einem gut gefüllten Saal von Menschen.
Foto: EkoZet | Mirène Schmitz Photography

Kerpen-Horrem, 12.06.2024. Die Bundesregierung treibt den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) voran. Für Eigentümer*innen von Ein- und Mehrfamilienhäusern stellen sich viele Fragen, die in unsere Informationsveranstaltung besprochen und diskutiert werden konnten.

Ab Mitte 2028 müssen alle neuen Heizungen mindestens 65 Prozent Erneuerbare Energie nutzen. Diese Änderung ist eng mit der kommunalen Wärmeplanung verknüpft: Bis spätestens Juni 2028 müssen Kommunen mit weniger als 100.000 Einwohnern festlegen, wo Wärmenetze und klimaneutrale Gasnetze ausgebaut werden.

Für Eigentümer*innen von Ein- und Mehrfamilienhäusern, die aktuell eine Gasheizung nutzen, werfen die Neuerungen des GEG viele Fragen auf: Wie lange darf meine Gasheizung noch betrieben werden? Welche Übergangsfristen gelten und in welchem Fall? Ist es sinnvoll, schon jetzt in eine neue Gasheizung zu investieren, die auf Wasserstoff umrüstbar ist, wenn die Wärmeplanung der Kommune noch unklar ist?

Diese und weitere Fragen wurden in der Veranstaltung gestern beantwortet, die das EkoZet gemeinsam mit Moderne Energie Rhein-Erft e. V. und den Vereinen Haus & Grund Kerpen sowie Haus & Grund Bergheim veranstaltete.

Über die allgemeine Übergangszeit referierte Rüdiger Warnecke, Geschäftsführer des EkoZet. Anschließend erläuterte Norman Zenkovic von der GVG Rhein-Erft GmbH Perspektiven und Handlungsoptionen nach 2028.

Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, in zwei Gesprächsrunden individuelle Fragen zu stellen, um Klarheit für ihre persönliche Energieversorgung zu gewinnen. „Sehr informative und interessante Veranstaltung, die auch mit einigen Mythen und Vorurteilen aufräumt,“ kommentierte eine Teilnehmerin. „Wir sehen uns bei diesem und dem generellen Feedback in unserer Arbeit, wie zum Beispiel in unseren EkoBeratungen, in denen wir Bürger*innen rund um das Thema Wärmeerzeuger und erneuerbare Energien beraten,  bestätigt,“ so Rüdiger Warnecke, der Geschäftsführer des EkoZet.

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