Kerpen-Horrem/Erftstadt, 28. September 2026. Wie kann die Wärmeversorgung in Erftstadt künftig sicher, klimafreundlich und passend zu den örtlichen Gegebenheiten gestaltet werden? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die öffentliche Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung der Stadt Erftstadt am 14. September. Rund 100 Bürger*innen nutzten die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand und die Perspektiven der Wärmeversorgung zu informieren.
Das Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis (EkoZet) war als fachlicher Partner aktiv an der Veranstaltung beteiligt. Mit einem eigenen Vortrag informierte das EkoZet über Möglichkeiten einer zukunftsfähigen Wärmeversorgung und stand den Besucher*innen anschließend für Fragen und den persönlichen Austausch zur Verfügung.
Besonders konkret wurde die Diskussion bei der Frage, wie Bürger*innen selbst aktiv werden können und welche Möglichkeiten gemeinschaftliche Lösungen auf Quartiers- oder Nachbarschaftsebene bieten. Auch kleinere Nahwärmenetze, die von Anwohner*innen gemeinsam initiiert und getragen werden, können dabei eine interessante Option sein.
„Interessierte Eigentümerinnen und Eigentümer können sich beispielsweise zu einer Gemeinschaft, einem Verein oder einer Genossenschaft zusammenschließen und bei uns fachlich beraten lassen“, erläutert Rüdiger Warnecke, Geschäftsführer des EkoZet. „Gerade bei gemeinschaftlichen Lösungen ist es wichtig, frühzeitig zu prüfen, welche technischen und organisatorischen Möglichkeiten vor Ort bestehen und wie sich diese sinnvoll umsetzen lassen.“
Die Veranstaltung hat gezeigt: Die kommunale Wärmeplanung wirft bei den Menschen vor Ort viele konkrete Fragen auf – und eröffnet gleichzeitig Möglichkeiten, die eigene Wärmeversorgung aktiv mitzugestalten. Das EkoZet begleitet diesen Prozess als unabhängiger Wissensvermittler und Ansprechpartner für Energiefragen im Rhein-Erft-Kreis.