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Sonnenmärchen: Eine besondere Geschichte der Solarenergie in Deutschland

Die Podiumsgäste tauschen sich bei der Lesung "Sonnenmärchen" aus.
Foto: EkoZet

Köln-Ehrenfeld/Kerpen-Horrem, 21. September 2026. Wie aus einer Idee eine technologische Entwicklung wurde, die heute selbstverständlich zur Energiewende gehört, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Deutsches Sonnenmärchen – Wie wir die Solarenergie zum weltweiten Erfolg gemacht haben“, die am Mittwochabend im Bürgerzentrum Ehrenfeld, in Kooperation mit dem Think Tank ÖkoRAUSCH e. V., stattfand.

Gemeinsam mit Autor Michael Bukowski und Vertreter*innen der „Rheinischen Liga“, Podiumsgästen, die im Rheinland auf unterschiedliche Weise zur Verbreitung der Solarenergie beitrugen, blickten die Teilnehmenden auf die Entwicklung der Solarenergie in Deutschland zurück und richteten den Blick zugleich auf die Fragen, die uns heute und in Zukunft beschäftigen. Die Geschichte der Solarenergie ist auch eine Geschichte von Menschen, die sich früh für eine damals noch wenig verbreitete Technologie begeisterten. Tüftler*innen, Wissenschaftler*innen und engagierte Bürger*innen entwickelten Ideen weiter, probierten Neues aus und setzten sich auch mit technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Widerständen auseinander.

Autor Michael Bukowski erzählte diese Entwicklung als eine Geschichte, in der Erfindergeist, Beharrlichkeit und Begeisterung eine zentrale Rolle spielen. Gemeinsam mit den Vertreter*innen der „Rheinischen Liga“ – Dr. Rüdiger Haude, Jörg Althaus, Christian Kirschning und Markus Steinkötter – wurde anschließend darüber diskutiert, welche Erkenntnisse sich daraus für die Gegenwart und die Zukunft ableiten lassen. Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem die Fragen nach Resilienz und dem Umgang mit Widerständen, aber auch nach dem gesellschaftlichen Bild unserer Zukunft: Welche Geschichten erzählen wir über Veränderung? Welche Perspektiven geben wir weiter? Und welchen Stellenwert haben Freude, Fantasie und die Vorstellungskraft, wenn es darum geht, Zukunft zu gestalten?
Gerade der Blick auf die Entwicklung der Solarenergie zeigt, dass technischer und gesellschaftlicher Wandel nicht geradlinig verläuft. Ideen brauchen Menschen, die sie aufgreifen, weiterentwickeln und auch in schwierigen Phasen an ihnen festhalten. Was heute vielfach als selbstverständlicher Bestandteil der Energieversorgung wahrgenommen wird, hat eine lange Entwicklungsgeschichte hinter sich.

Damit wurde das „Sonnenmärchen“ auch zu einem Impuls für die aktuellen Herausforderungen der Energiewende. Neben technischen und wirtschaftlichen Fragen geht es immer auch darum, welche Zukunft wir uns vorstellen und welche Möglichkeiten wir sichtbar machen.

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