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Berufskolleg nimmt die Klimaziele der Europäischen Union in den Fokus

Kerpen-Horrem, 21.11.2023. Anpassung der beruflichen Ausbildung an den Bedarf des Arbeitsmarkts. Das Adolf-Kolping-Berufskolleg und das Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis GmbH setzen als assoziierte Partner ein europäisches Berufsbildungsprojekt der EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Köln um. Hierbei geht es um nicht weniger als die praktische Umsetzung des EUROPEAN GREEN DEALS im Bereich Gebäude.
Megafon, gehalten von Hand vor grauer Tafel
Foto: Fotolia

Kerpen-Horrem, 21.11.2023. Anpassung der beruflichen Ausbildung an den Bedarf des Arbeitsmarkts. Das Adolf-Kolping-Berufskolleg und das Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis GmbH setzen als assoziierte Partner ein europäisches Berufsbildungsprojekt der EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Köln um. Hierbei geht es um nicht weniger als die praktische Umsetzung des EUROPEAN GREEN DEALS im Bereich Gebäude.

Der Plan der EU für einen grünen Übergang misst der Gebäudesystemtechnik einen entscheidenden Faktor zur Erreichung der Klimaziele der Europäischen Union zu. Dabei sind die Anforderungen an Beschäftigte in diesem Tätigkeitsfeld in ganz Europa ähnlich. Sie müssen ein Gebäude als ganzheitliches und komplexes System begreifen. Dies bedeutet, dass Fachkräfte klassischer handwerklicher Gewerke enger miteinander zusammenarbeiten müssen, um ihre Kompetenzen mit Qualifikationen bisher fachfremder Bereiche anzureichern. Für die Beschäftigten in den klassischen Berufsfeldern der Elektrotechnik, Versorgungstechnik und Bautechnik besteht die Notwendigkeit, verstärkt vernetzt zusammenzuarbeiten. Notwendig ist außerdem, eine nachhaltige Handlungskompetenz zu entwickeln, die das Ziel hat, im Beruf sachgerecht nachhaltig zu denken und zu handeln. Hier setzt das Projekt „Green Transition in Vocational Education and Training“ an. Es nimmt moderne Gebäude als komplexe Systeme, in denen eine Vielzahl technischer Einrichtungen miteinander vernetzt sind und sich gegenseitig beeinflussen in den Fokus. Um ein energieeffizientes und nachhaltiges Gebäude zu errichten und zu betreiben, sollte diese Vernetzung bei Planung, Errichtung und dem Betrieb berücksichtigt werden. Deshalb müssen die Akteure aller Gewerke, die hieran beteiligt sind, diese Zusammenhänge kennen. Ein zentrales Ziel ist die Identifikation der hierfür notwendigen Kompetenzen. Diese in gewerkeübergreifenden Lernsituationen anzubieten und die entsprechenden Lernmodule hierfür zu entwickeln, ist ein zentrales Ziel des Projektes.

Am 27. November findet hierzu ein transnationales Projekttreffen im Energie-Kompetenz-Zentrum des Rhein-Erft-Kreises statt, das ebenfalls als assoziierter Partner am Projekt beteiligt ist. Berufsbildungsexpert*innen aus fünf europäischen Ländern (Spanien, Italien, Niederlande, Finnland und Litauen) werden im Rhein-Erft-Kreis zu Gast sein. Das Projekt wurde durch die Nationale Agentur des Bundesinstituts für Berufsbildung für zwei Jahre gefördert. Am Ende sollen innovative Lernmodule für den direkten Einsatz im Unterricht des dualen Ausbildungssystems entstehen, die hoffentlich dazu beitragen, die berufliche Ausbildung an den Bedarf des Arbeitsmarktes anzupassen und somit auch die Vorgaben zur Erreichung der Klimaschutzziele im Gebäudesektor zu unterstützen.

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